Hemerocallis fulva var. rosea 'Rosalind'

Anfangs wurden 3 verschiedene Fulva-Typen mit rosa Untertönen eingeführt. Zwei davon bekam A.B. Stout - den mit Augenzone führte er unter der Bezeichnung 'Rosalind' ein, den ohne als 'Pastelrose'; zusätzlich erhielt Elisabeth Nesmith vom königlich botanischen Garten Kew einen weiteren Klon ohne Augenzone.
Der als 'Rosalind' benannte Typ lieferte die Basis für Stout's Erstbeschreibung von Hemerocallis fulva var. rosea.

Eigenschaften: 
Hier im Gekko Garden bleibt 'Rosalind' mit ungefähr einem Meter Höhe etwas hinter der gewöhnlichen H. fulva zurück, die Blütengröße ist mit ca. 12 cm ähnlich, die Blütezeit liegt in der späten Mittelsaison bis Spätsaison (hier ungefährt Mitte Juli bis Mitte August), ein wenig vor der von H. fulva 'Kwanso'.

Dieser Fulva-Typ ist diploid und fruchtbar und hat einen wichtigen Beitrag zur heutigen Farbenvielfalt der Zuchtformen geleistet. Bei genauer Betrachtung der Blüte erkennt man hellere Mittelrippen und etwas gewellte Blütenblatt-Ränder, die neben dem begehrten rosa Farbton auch an spätere Sorten weitergegeben wurden.

Hier im Gekko Garden wächst sie im Vergleich zu H. fulva 'Europa' moderat, sie wird wegen der späteren Blütezeit auch nicht von der Hemerocallis Gallmücke befallen und ist daher eine brauchbare Alternative, die wenig Pflege und auch weniger Platz braucht. Hier wächst sie ohne Wurzelsperre und hat bisher noch keine weiteren Beetbereiche erobert.   

Der Horst von 'Rosalind' liefert hier etwas weniger Laubvolumen als der von H. fulva 'Europa'
Erst im Vergleich zum typischen 'Fulva-Orange' (im Hintergrund Margaret Perry, eine H. fulva Hybridsorte) fällt der rosafarbene Ton der Blüten auf
Rosa getönte Blüten sind selten


Zu den anderen Taglilien-Wildarten im Gekko Garden